Denis Pondruel Anne Lahumière

Denis Pondruel und Anne Lahumière

DENIS PONDRUEL

Geboren 1949, lebt und arbeitet in Friville-Escarbotin, Frankreich.

Das sichtbare Volumen ist nicht die Skulptur selbst, sondern lediglich ihre Hülle, die Form einer Skulptur – verschlüsselt, unsichtbar und … leer. Darin liegt die Schwierigkeit, diese Werke als Objekte auszustellen, ob sie nun die Form kleiner Blöcke von 25 x 30 cm oder, imposanter, lebensgroßer Stücke annehmen. Diese Betonblöcke werden von einer Schwelle durchbrochen, die durch einen Korridor zu einer Art Kammer führt. Ungeachtet des Entstehungskontexts dient diese Kammer einzig und allein als Rückzugsort im Herzen der Realität, als eine günstige Leere, ein Raum, der der Welt nur knapp entrückt ist.

Auszug aus einem Text von JM Huitorel

Seien wir Zuschauer: Was beobachten wir in Pondruels Werk? Fülle, Leere, Schatten, Licht, das Immaterielle, das Materielle, das Starre und das Schwebende.

In seinem Text hebt der Künstler den Weg einer Idee durch das Labyrinth des Gehirns hervor; hier versucht er, das Immaterielle zu materialisieren:

Auf der einen Seite die strenge Struktur aus solidem Beton, eine präzise, ​​klare, durchdachte Architektur, in der nichts dem Zufall überlassen wird. Hier wird die Fähigkeit der Menschheit, Perfektion zu erreichen, hervorgehoben; die Beherrschung der Technik herrscht uneingeschränkt.

Auf der anderen Seite tauchen wie von Zauberhand ein Gewirr von Worten, Fragmente zusammenhangloser, fast wirrer Sätze auf, und dann das Wasser, das in unzugängliche Hohlräume stürzt, ein Zufall, dem das Auge nicht folgen kann. All dies erzeugt dort einen Bruch zwischen Wasser und Worten; das ist das Paradoxon von Pondruel, eingeschlossen in diesen kleinen Betonwürfeln: alles und sein Gegenteil.

Dies sind also die Ideen, die in unseren wohlgeformten Köpfen geboren werden und wieder sterben…

Auszug aus dem Text der Ausstellung „Räume des geistigen Tanzes“, Wilhelm-Hack-Museum, Deutschland.

Werke in Museen und öffentlichen Sammlungen

Nationalfonds für zeitgenössische Kunst, Paris.

Regionaler Fonds für zeitgenössische Kunst des Elsass, Sélestat.

Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen am Rhein. Deutschland.

VOITH Stiftung. Heidenheim. Deutschland.

Claudine und Jean-Marc Salomon Stiftung für zeitgenössische Kunst.

Sammlung Martine und Jean Deparis.

Sammlung Anne-Marie und Marc Robelin.

Villa Datris Stiftung.

Museum von Les Sables d'Olonne.

Museum der Schönen Künste von Nantes.

Auswahl der Hauptausstellungen

2020 – „Das Ganze schwingt dann lautlos.“ Einzelausstellung mit begleitendem Symposium „Kunst und Wissenschaft, die Rolle der Technologie.“ Jean-Jaurès-Universität, Toulouse.

2018 – „Vier Räume für die Abtei Orbestier“, Le Château d'Olonne.

2017 - „Mental Dance Rooms“, Tahnn Media Library.

2016 – „Umgekehrte Landschaft“. Muches de Domqueur. Verein „Im Haus von Herrn C“.

2015 - "Pondruel – Popet". Galerie Lahumière.

2013 - (1% künstlerische) monumentale Skulptur für das Françoise Sagan College in Bornel (Oise).

2012 – „Die Tiefe des Raums“. Corona-Unger-Galerie. Bremen. Deutschland.

2011 – Im Auftrag von COGEDIM für eine monumentale Skulptur für die Cité Matisse in Vitry sur Seine.

- „Dialoge mit verlorenen Figuren“. Abteimuseum Sainte-Croix. Les Sables d'Olonne.

2009 – (1 % künstlerisch) monumentale Skulptur Lycée Eric Tabarly in Olonne sur Mer.

„Zimmer für Irene“. Ein Auftragswerk der Salomon-Stiftung.

2007 – „Mental Dance Chambers“. Wilhelm-Hack-Museum. Ludwigshafen. Deutschland.


Eine Auswahl der im Shop erhältlichen Werke

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Antoine Perrot

Im Folgenden
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Yves Popet