Kunst Paris

Auguste Herbin, Jean Deyrolle, Emile Gilioli, Jean Leppien, Alberto Magnelli, Renaud Jacquier Stajnowicz, Moon-Pil Shim

Vom 10. bis 13. September 2020

Wir hoffen sehr, dass Sie und Ihre Lieben gesund sind und einen erholsamen Sommer hatten. Wir durchleben eine schwierige Zeit, aber das darf uns nicht von unseren Zielen und Plänen abbringen. Wir müssen uns nun mit der Situation auseinandersetzen und uns anpassen. Deshalb haben wir uns entschieden, die Herausforderung anzunehmen und die Chance zu nutzen, an der Art Paris teilzunehmen.

In diesem Jahr wird unser Stand um zwei Hauptthemen herum aufgebaut sein: Auguste Herbin „Die Voluten“, die in diesem Herbst in der Galerie präsentiert werden, und unsere Ausstellung „Sensible Geometrie“, die derzeit in der Galerie gezeigt wird.

Die Ausstellung „Die Voluten von Auguste Herbin (1882–1960)“ stieß auf großes Interesse. Unsere Besucher und Sammler entdeckten eine weitere, weniger bekannte Seite dieses großen Künstlers, über den Serge Lemoine schreibt:

Wurde ausreichend darauf hingewiesen, dass dieser Wandel ab 1925 durch Sujets aus der Realität stattfand, die zunehmend transformiert und stilisiert wurden, bis sie unkenntlich waren, wie etwa in der Komposition „Der kleine Mann und der Esel“ von 1926, in der dennoch alle Elemente des Ausgangspunktes erhalten bleiben: das Tier, sein Treiber, die Landschaft, der Boden und der Himmel? Es ist auch bemerkenswert, dass das Ganze in eine einzige Sprache übersetzt wird: die der Kurven. Herbin sollte diese erst 1942 aufgeben, also über einen Zeitraum von 17 Jahren, in dem er mehr als 180 Gemälde schuf.

Für diejenigen, die diese Ausstellung nicht besuchen konnten, bieten wir an unserem Stand eine Auswahl von Werken aus dieser Zeit an.

Wir knüpfen an die aktuelle Ausstellung in der Galerie an, die Werke von drei Malern und einem Bildhauer präsentiert: Jean Deyrolle (1911–1967), Emile Gilioli (1911–1977), Jean Leppien (1910–1991) und Alberto Magnelli (1888–1971). Diese vier Künstler zählen zu den prägenden Figuren der europäischen abstrakten Kunst, jeder mit seinem eigenen Stil. Die Kunsthistorikerin Domitille d’Orgeval hat uns die unsichtbaren Fäden aufgezeigt, die sie verbinden.

Wir präsentieren außerdem einige herausragende Werke zeitgenössischer Künstler, darunter Renaud Jacquier Stajnowicz, dessen jüngste Arbeiten sich mit Monochromie und Bruch auseinandersetzen. Auch Moon-Pil Shim, der 2016 für die Art Paris ausgewählt wurde, um die Fassade des Grand Palais bei Einbruch der Dunkelheit zu beleben, stellt seine neuesten Werke vor.

Wir freuen uns darauf, Sie bald wiederzusehen, entweder an unserem Stand oder nach Vereinbarung in der Galerie, und senden Ihnen unsere herzlichsten Grüße.

Diane Lahumière und das Galerieteam