Schwarz steht dir so gut
Mit: Ode Bertrand, Charles Bézie, Andreas Brandt, Geneviève Claisse, Jean-Gabriel Coignet, Jean-François Dubreuil, Jean-Michel Gasquet, Hans-Jörg Glattfelder, Gottfried Honegger, Renaud Jacquier Stajnowicz, Jean Leppien, Aurelie Nemours, Yves Popet, Henri Prosi, Moon-Pil Shim und Victor Vasarely
Vom 6. September bis zum 8. Oktober 2022
Schwarz ist Eleganz, eine Farbe, die ihren Namen nicht zugibt, ein kleines Detail, das etwas aufwertet, aber ein Ganzes, das zeitlos bleibt, ein Farbton des Ursprungs.
Schwarz ist eine Nicht-Farbe, eine Mischung anderer Farben, die Licht offenbart, Formen definiert und Farben kontrastiert. Viele Künstler haben sich mit Schwarz auseinandergesetzt, manche, weil sie darin Reinheit und Einfachheit fanden, andere, weil es ihnen erlaubte, zum Kern der Sache vorzudringen. Um es mit Matisse zu sagen: Schwarz ist eine Farbe für sich, die alle anderen zusammenfasst und aufzehrt.
Jeder Künstler interpretiert es auf seine Weise: Charles Bézie zählt es auf, Aurélie Nemours erhebt es mit jeder Berührung. Jean-François Dubreuil fotografiert es, und Ode Bertrand transzendiert es. Henri Prosi ordnet es neu, Yves Popet verleiht ihm Samt. Moon-Pil Shim zerreißt es und bannt es, Jean Leppien formt es und konfrontiert es. Hans-Jörg Glattfelder rückt es in die Perspektive, und Jean-Gabriel Coignet verleiht ihm Reiz. Geneviève Claisse macht es elegant, Jean-Michel Gasquet erweckt es zum Leben. Gottfried Honegger hebt es hervor, Renaud Jacquier-Stajnowicz setzt es in Bewegung. Andreas Brandt verewigt es in statuenhafter Form, und Victor Vasarely macht es kinetisch.
Hier ein kurzer Überblick über die Werke all dieser Künstler, die in der Ausstellung präsentiert werden: Schwarz ist ein beinahe sinnliches visuelles Abenteuer, aber auch die Empfindung eines Absoluten.