ART PARIS 2026

Grand Palais

Stand E16

Jean Dewasne, Jean Gorin, Auguste Herbin, Piotr Kowalski, Victor Vasarely

Vom 9. bis 12. April 2026

Nachdem wir uns letztes Jahr auf der Art Paris mit der Nachkriegszeit auseinandergesetzt haben, blicken wir dieses Jahr zurück in die Vergangenheit und konzentrieren uns auf die 1960er und 70er Jahre– eine Zeit intensiver künstlerischer und theoretischer Umbrüche. In diesen Jahren entstand eine Abstraktion, die eng mit den Transformationen von Architektur, Design und Stadtraum verbunden war.

 

Jean Dewasne und Victor Vasarely avancierten zu Schlüsselfiguren im Dialog zwischen Kunst und Architektur. Beide vertraten die Vision einer in den Stadtraum integrierten Kunst, die die Grenzen der Leinwand überschritt und den öffentlichen Raum einnahm. Dewasnes monumentales Fresko für eine Metrostation in Hannover, das noch heute zu sehen ist, ist ein Paradebeispiel dafür. Vasarely wiederum schuf eine Intervention im Bahnhof Montparnasse, indem er seine optischen Forschungen auf architektonische Dimensionen übertrug. Dieses Bestreben, Farbe und Geometrie in den Alltag zu integrieren, spiegelt sich in ihren gemeinsamen Überlegungen zur Kunst als ganzheitlichem Lebensraum wider.

 

Innerhalb dieser konstruktiven Dynamik Jean Gorin eine zentrale Stellung ein. Als Erbe des neoplastischen Geistes entwickelte er eine strenge Formensprache, in der Flächen, Linien und Farben in perfekter Spannung zueinander stehen. Wir freuen uns, diese Begeisterung für sein Werk mit der Galerie Zlotowski, die ihm an ihrem Stand ebenfalls besondere Aufmerksamkeit widmet.

 

An unserem Stand entdecken Sie eine Sammlung von Werken aus diesen Jahren von Auguste Herbin, Piotr Kowalski sowie Jean Dewasne, Jean Gorin und Victor Vasarely. Mit diesen Künstlern möchten wir eine strukturierte, leuchtende und entschieden raumorientierte Auffassung von Abstraktion hervorheben.