Auguste Herbin, Volute, 1934
Aquarell und Gouache, 38 x 24 cm
Pariser Netzwerk
Abstraction-Création
1931–1937
Jean Arp, Etienne Beothy, Alexander Calder, Otto Freundlich, Naum Gabo, Jean Gorin, Jean Hélion, Auguste Herbin, František Kupka […]
Arp Museum, Rolandseck, Deutschland
Vom 5. Juli 2025 bis zum 11. Januar 2026
Zwischen 1931 und 1937 kämpfte ein internationales Netzwerk mit Sitz in Paris gegen den Faschismus für die künstlerische Freiheit: die Abstraction-Création, deren Mitgliederzahl im Laufe der Zeit schwankte und schließlich neunzig Künstler umfasste, darunter Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp, Alexander Calder, Barbara Hepworth und Piet Mondrian. Dies ist die erste Ausstellung, die diesem wegweisenden Künstlerverband seit den 1970er Jahren gewidmet ist.
Als Zentrum der Avantgarde wurde Paris zum letzten Zufluchtsort, als sich nationalistische Bewegungen in ganz Europa ausbreiteten. Mangels eines etablierten Marktes für abstrakte Kunst waren die Mitglieder von Abstraction-Création gezwungen, eigene Strukturen zu schaffen, unabhängig von Salons und Galerien. Diese generationenübergreifende, liberale, progressive und visionäre Gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, alle Strömungen der gegenstandslosen Kunst zusammenzuführen. Die Ausstellung präsentiert ihr gesamtes Spektrum, von strengen Kompositionen und puristischen Rastern bis hin zu organischen und dynamischen Formen in ständiger Bewegung. Sieben zeitgenössische Künstler aus aller Welt bezeugen die anhaltende Relevanz dieses Themas.
Ausstellende Künstler der Gruppe Abstraction-Création:
Jean Arp, Willi Baumeister, Etienne Beothy, Max Bill, Alexander Calder, Robert Delaunay, Theo van Doesburg, Otto Freundlich, Naum Gabo, Laure Garcin, Albert Gleizes, Jean Gorin, Jean Hélion, Barbara Hepworth, Auguste Herbin, Mainie Jellett, František Kupka, Bart van der Leck, László Moholy-Nagy, Piet Mondrian, Marlow Moss, Kurt Schwitters, Henryk Stażewski, Władysław Strzemiński, Sophie Taeuber-Arp, Georges Vantongerloo, Paule Vézelay, Friedrich Vordemberge-Gildewart.
Aktuelle Positionen:
Rana Begum, Angela Bulloch, Daniel Buren, Imi Knoebel, Timo Nasseri, Kai Schiemenz, Beat Zoderer.