Victor Vasarely,
Bellatrix-MV 1957/60
Tempera auf Karton, 67 x 90 cm
Victor Vasarely, Gemälde
Ein Traum vom Weltraum, Museum im Kulturspeicher, Würzburg
Vom 22. April bis zum 9. Juli 2017
In der Kategorie der Op-Art-Künstler ist Victor Vasarely mit Abstand der berühmteste, da er auch der Begründer dieser Bewegung war.
Seine frühen abstrakten Kompositionen entstanden oft aus Beobachtungen der Natur oder seiner unmittelbaren Umgebung. So gestaltete er seine ersten Werke unter anderem anhand von Details wie Ebbe und Flut am Strand oder im Sand rollenden Kieselsteinen.
Seine künstlerischen Erkundungen führten ihn dazu, den Raum in seinen Kompositionen neu zu gestalten – ein wiederkehrendes Thema, das ihn faszinierte –, indem er auf die klassische Zentralperspektive verzichtete. Um dies zu erreichen, schuf er sogenannte „plastische Einheiten“ aus Farben und geometrischen Formen, die sich unendlich erneuern ließen. So entstanden vielfältige Werke mit optischen Effekten, die den Raum beständig verändern.
Die Ausstellung präsentiert rund fünfzig Gemälde und ein Dutzend Druckgrafiken, die in Zusammenarbeit mit der Galerie Lahumière, Paris, zusammengetragen wurden, sowie vier Werke aus der Sammlung Peter C. Ruppert im Museum im Kulturspeicher Würzburg. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Werks von Victor Vasarely nach, von seinen Anfängen in Paris in den 1950er-Jahren bis zum Aufkommen der Op-Art.