Sigurd Rompza Gottfried Honegger
Vom 17. Januar bis zum 1. März 2014
In meiner Arbeit spielt Licht seit jeher eine zentrale Rolle. Konkret untersuche ich, wie sich Farben in Abhängigkeit von der Lichteinwirkung auf die Oberfläche verändern. Je nach Belichtung kann eine Farbe dunkel, bläulich oder rosa erscheinen. Entscheidend ist die Reaktion der Oberfläche und wie sie das Licht aufnimmt. Reliefs eignen sich besonders gut für diese Art von Experiment.
Im Hinblick auf die Farbe stellt sich die Frage, ob Farb-Licht-Modulationen nur mit wenigen reinen Farben möglich sind, seien sie leuchtend oder gedämpft, und ab welchem Ton eine zweite Farbe in die Komposition eingeführt werden kann.
Eine Farbe ist immer von einer Form abhängig; sie kann nicht ohne Bezugsträger untersucht werden. Die Eigenschaften des Reliefs verleihen der Form ihre volle Dimension. Farbe hat nur dann Bedeutung, wenn sie mit den spezifischen Eigenschaften des Reliefs in Beziehung steht.
Seit einiger Zeit ergänze ich das Phänomen von Relief, Licht und Farbe um den Gegensatz zwischen matt und glänzend. Dieser Gegensatz enthüllt entweder das Wesen der Farbe (die ursprüngliche Farbe) oder hebt ihren äußeren Wert (die durch Licht veränderte Farbe) hervor. Dies sind meine visuellen Ansätze für den Betrachter.
Beim Anblick dieser Objekte erklärte Dietfried Gerhardus: „Mit seinen Wandobjekten thematisiert Sigurd Rompza den Blick und bietet vielfältige Möglichkeiten und Vorwände, um zu lernen, wie man hinsieht, Möglichkeiten und Vorwände, um durch einen wirkungsvollen Blick sinnliche Erkenntnis zu erlangen.“
Sigurd Rompza